Arnim Töpel

Ihr Lieben,

mit Terminankündigungen bin ich ja weiterhin sehr zurückhaltend, aber es sieht tatsächlich so aus, dass im Sommer 2021 noch folgende Auftritte stattfinden:

Sonntag, 25. Juli, 12-15 Uhr, Plankstadt, Welde Summer-Jam, Kurpfälzer Frühschoppen im Wechsel mit der Band The Scones, Welde-Brauerei

Mittwoch, 4. August, 20 Uhr, Karlsruhe, Theaterzelt Kultur in der Klotze, Günther-Klotz-Anlage: Nur für kurze Zeit - alles gloffe?

Sonntag, 8. August, 14.30 Uhr, Freinsheim, Literarische Lese: Kurzauftritt

Samstag, 14. August 2021, Rodalben, Hof vom Dr.-Lederer-Haus: MASTERBABBLER

Samstag, 11. September, 19 Uhr, 41. Lahnsteiner Bluesfestival: Moderation

Freitag, 17. September, Hemsbach, Schlossgarten: Töpelkings (mit Erwin Ditzner, Schlagzeug und Michael Herzer, Kontrabass)


PS:
Auf www.facebook.com/ArnimTopel finden sich Lesungen aus meinem jüngsten Buch "Grähm Brüllee", allerlei aus meinen anderen Büchern und auch Ausschnitte von meinem ersten Live-Stream im Heidelberger Kulturfenster vom März - dank einem tollen Team wurde meine Skepsis widerlegt. Gleichwohl bleibt meine Sorge, wir gewöhnen uns an die Bildschirm-Kultur, und wir entwöhnen uns von der Live-Kultur. Dem möchte ich nicht Vorschub leisten, deshalb gibt es von mir derlei nur ausnahmsweise.

PPS:
Erinnern möchte ich an dieser Stelle an ein einschneidendes Ereignis für mich vor 25 Jahren: Im April 1996 begann ich mit meiner eigenen Radiosendung im Südwestfunk Baden-Baden: ACHT PLUS. Dienstag bis Freitag, 20-22 Uhr, Woche für Woche live. Im Mittelpunkt Gespräche mit Hörerinnen und Hörern über das Leben. Die Resonanz war sehr ermutigend, der Zuspruch wuchs stetig, und es schien, als hätte ich meinen Platz gefunden. Durch die Fusion von SWF und SDR Ende 1998 kam es anders: neue Machtverhältnisse, Geschacher um Sendeplätze, Austauschbarkeit als Programmmaxime, Radio-Einerlei fürs Nebenbeihören. Weil ich nicht bereit war, mein Konzept zu verwässern ("Machen Sie doch mal was Leichtes, Herr Töpel, es ist doch schon so schlechtes Wetter!"), blieb mir schließlich nur, die Konsequenz zu ziehen: ich ging. Bereut habe ich den Schritt nie, doch ich bedauere dessen Unausweichlichkeit bis heute, denn diese Sendung war einfach "mein Ding". Andererseits, ohne den Abschied vom Radio hätte ich nicht die Bühne zum Beruf gemacht, und der beseelt mich bis heute.

Nun, ein Vierteljahrhundert später, habe ich zu diesem Anlass in meinem Archiv gegraben und erlaube mir, hier ein paar Erinnerungen aus meinem früheren Leben zu teilen.
Ja, durchaus sentimental. Bissl.