Arnim Töpel

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Ihr Lieben!

Für meinen jüngst ins Leben gerufenen Podcast lese ich täglich aus meinem neuen Buch
VOLL FAGNODDLT - Woher weiß ich, was ich glaube?
Als Podcast-Anfänger befinde ich mich noch in der Erkundungsphase (bislang nur via Apple), bin aber guten Mutes.

Zurückhaltung übe ich weiterhin, was Auftritte und deren Ankündigung anbelangt. Aktuell freue ich mich auf folgende Termine im Herbst/Winter 2021/2022:

Sonntag, 31. Oktober, 17 Uhr, Heidelberg-Hasenleiser, St. Thomas Kirche
Lesung aus dem neuen Buch VOLL FAGNODDLT - Woher weiß ich, was ich glaube?

Samstag, 13. November, 19.30 Uhr, Wiesbaden, Theater im Pariser Hof
Nur für kurze Zeit - alles gloffe?

Freitag, 19. November, 19.30 Uhr, Mannheim, Bach-Gymnasium
Mei Mussisch - meine Musik + demm Günda seini

Freitag, 14. Januar, 19.30 Uhr, Heidelberg, Kulturfenster
Mei Mussisch - meine Musik + demm Günda seini

Samstag, 15. Januar, Sinsheim, Stadthalle
Kurzauftritt zum Neujahrsempfang der Stadt

Sonntag, 30. Januar, 19 Uhr, Koblenz, Café Hahn
Nur für kurze Zeit - alles gloffe?

Dienstag, 8. Februar, 20 Uhr, Eppelheim, Rudolf-Wild-Halle
Mei Mussisch - meine Musik + demm Günda seini

Sonntag, 13. Februar, 19 Uhr, Sinsheim, Stiftskirche Sunnisheim
Mei Mussisch - meine Musik + demm Günda seini

Bleibt gesund!
Herzlichst
Arnim Töpel



PS:
Auf www.facebook.com/ArnimTopel finden sich Lesungen aus meinem jüngsten Buch "Grähm Brüllee", allerlei aus meinen anderen Büchern und auch Ausschnitte von meinem ersten Live-Stream im Heidelberger Kulturfenster vom März - dank einem tollen Team wurde meine Skepsis widerlegt. Gleichwohl bleibt meine Sorge, wir gewöhnen uns an die Bildschirm-Kultur, und wir entwöhnen uns von der Live-Kultur. Dem möchte ich nicht Vorschub leisten, deshalb gibt es von mir derlei nur ausnahmsweise.

PPS:
Erinnern möchte ich an dieser Stelle an ein einschneidendes Ereignis für mich vor 25 Jahren: Im April 1996 begann ich mit meiner eigenen Radiosendung im Südwestfunk Baden-Baden: ACHT PLUS. Dienstag bis Freitag, 20-22 Uhr, Woche für Woche live. Im Mittelpunkt Gespräche mit Hörerinnen und Hörern über das Leben. Die Resonanz war sehr ermutigend, der Zuspruch wuchs stetig, und es schien, als hätte ich meinen Platz gefunden. Durch die Fusion von SWF und SDR Ende 1998 kam es anders: neue Machtverhältnisse, Geschacher um Sendeplätze, Austauschbarkeit als Programmmaxime, Radio-Einerlei fürs Nebenbeihören. Weil ich nicht bereit war, mein Konzept zu verwässern ("Machen Sie doch mal was Leichtes, Herr Töpel, es ist doch schon so schlechtes Wetter!"), blieb mir schließlich nur, die Konsequenz zu ziehen: ich ging. Bereut habe ich den Schritt nie, doch ich bedauere dessen Unausweichlichkeit bis heute, denn diese Sendung war einfach "mein Ding". Andererseits, ohne den Abschied vom Radio hätte ich nicht die Bühne zum Beruf gemacht, und der beseelt mich bis heute.

Nun, ein Vierteljahrhundert später, habe ich zu diesem Anlass in meinem Archiv gegraben und erlaube mir, hier ein paar Erinnerungen aus meinem früheren Leben zu teilen.
Ja, durchaus sentimental. Bissl.