Arnim Töpel

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Äh, was annares!
Die auftrittsarme Zeit habe ich für ein lange geplantes Projekt genutzt: ein Hörbuch mit einem echten Kurpfälzer Buu, der zu einem der besten Radrennfahrer seiner Zeit wurde:
GÜNTER HARITZ.
"Aus dem Leben eines Radsportbesessenen", so habe ich das Buch betitelt, das ich vor einigen Jahren über ihn geschrieben habe. Daran angelehnt erzähle ich nun in diesem Hörbuch Haritz' Geschichte und lasse ihn dabei ausgiebig selbst zu Wort kommen. Nicht nur ein Stück Sport- und Regionalgeschichte, sondern ein ganz besonders Vergnügen, diesem Vollblutradsportler zu lauschen. Ungefiltert in unserer Heimatsprache. Wie sich des geht.
162 Minuten Laufzeit, MP3, 17,95 Euro.

Auftrittstermine
MEI MUSSISCH - MEINE MUSIK + DEMM GÜNDA SEINI:

Mittwoch, 30. März 2022, Hirschberg, Olympia-Kino

Freitag, 1. April, 20 Uhr, Hockenheim, Pumpwerk

Sonntag, 3. April, 19 Uhr, Mini-Auftritt beim Festival "Stimmen für den Frieden" zugunsten der Ukraine-Hilfe

Samstag, 30. April, 19 Uhr, Sinsheim, Stiftskirche Sunnisheim

Samstag, 18. Juni, Großkarlbach, Open Air (guggemamol!, sonst wie beim letzten Mal in der Halle nebenan)

Freitag, 1. Juli, Heidelberg, Kulturfenster

Sonntag, 3. Juli, 18 Uhr, Neustadt/Weinstraße, Kultur trifft Soziales, Open Air im Rathaushof oder im Casimirianum (Kompaktversion, ca. 1 Stunde)

Sehr konkret sind die Planungen für Kurpfälzisch-Literarische Gottesdienste gemeinsam mit Pfarrer Dr. Manfred Kuhn :
"Woher weiß ich, was ich glaube? VOLL FAGNODDLT"
Mehr dazu bald.

Bleibt gesund!
Herzlichst
Arnim Töpel


PS:
Die täglichen Lesungen aus GRÄHM BRÜLLEE und VOLL FAGNODDLT sind nach 71 beziehungsweise 75 Folgen abgeschlossen und in meinem Apple-Podcast nachzuhören.

PPS:
Nicht vergessen möchte ich an dieser Stelle ein einschneidendes Ereignis für mich vor nunmehr 26 Jahren: Am 2. April 1996 begann ich mit meiner eigenen Radiosendung im Südwestfunk Baden-Baden: ACHT PLUS. Dienstag bis Freitag, 20-22 Uhr, Woche für Woche live. Im Mittelpunkt Gespräche mit Hörerinnen und Hörern über das Leben. Die Resonanz war sehr ermutigend, der Zuspruch wuchs stetig, und es schien, als hätte ich meinen Platz gefunden. Durch die Fusion von SWF und SDR Ende 1998 kam es anders: neue Machtverhältnisse, Geschacher um Sendeplätze, Austauschbarkeit als Programmmaxime, Radio-Einerlei fürs Nebenbeihören. Weil ich nicht bereit war, mein Konzept zu verwässern ("Machen Sie doch mal was Leichtes, Herr Töpel, es ist doch schon so schlechtes Wetter!"), blieb mir schließlich nur, die Konsequenz zu ziehen: ich ging. Bereut habe ich den Schritt nie, doch ich bedauere dessen Unausweichlichkeit bis heute, denn diese Sendung war einfach "mein Ding". Andererseits, ohne den Abschied vom Radio hätte ich nicht die Bühne zum Beruf gemacht, und der beseelt mich bis heute.